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Gedicht #10: Musenanruf

MatthiasBerlin – Berg Parnass

Die Musen küssen mich 
mit ihren sanften Lippen
sachte wach. 
Sie schaffen eine Szene 
von Goldstaub und Silberpulver.

Hier ruht der Hain, dort
tanzt der Helikon
im Morgengrauen. 
Dort stolpert Apoll
leichten Schrittes
im Sonnenlicht. 

Mein Künstler, sei bereit, 
sei wachsam, werde tätig! 
Schreit über den Parnass
und lass dich berauschen.
Trink nun den Wein, 
der dich antreibt. 

So.

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Gedicht #9: Unbenannt

Gibst du mir
Bitte, Guter,
Einen Namen,
Damit ich
Nicht weiter
Unbenannt
Umherstreife?
Ich bin doch 
Ganz namenlos geboren 
Und voller
Sehnsucht danach.
So.

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[Gedicht] #8 Der Musenberg

Die Musen küssen mich
Mit ihren sanften Lippen
Sachte wach. Sie zaubern
Eine Szene aus Goldstaub 
Und Silberpulver aufs Tapet.
Dort ruht der Hain, dort
Tanzt der Musenberg im 
Morgengrauen. Dort stolpert
leichten Schrittes Apoll in 
die Bühne. Sei bereit, sei
wachsam, sei tätig! Sei ein 
Künstler, mein Lieber, der 
Sich unaufhaltsam betätigt.
Schreite über den Musenberg
Und lass dich berauschen.
Trink den Wein, der dir
Inspirationen bringt und dich
Antreibt. So.

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[Gedicht] #7

Das abendliche Pfeifen der Vögel
belebt deinen Geist –
wie eine Mundharmonika,
Nur schöner.

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[Gedicht] #6

Du süße Blume,
Sei mein Gast,
Sei meine Krone,
Wache am Ast. 

Du süße Blume,
Sei mein Gefährte,
Sei mein Schutz,
Wache auf Erden.

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[Gedicht] #5

Wir wandeln wie die Schwalben, 
die über die weiten Länder fliegen.
Wir wandeln, wir wandern.
Wir wandern wie die unsteten Fische,
die durch die blauen Meere schwimmen.
Wir wandern, wir wandern.
Wir wandern wie die weichen Muscheln,
die durch die unebenen Sande ziehen.
Wir wandern, wir wandeln.

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[Gedicht] #4

Begib dich ans Ufer,
Wo die Boote ruhen.
Steig ein, 
auf zur Fahrt
Mit dem Nachen 
ins Blaue hinein.
Hiss die Fahne,
die Ruder ins Wasser…
Und los! Zögere nicht.

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Gedicht #3

Amseln: schreien auf.
Die Meisen: schweigen.
Die Stare: satt.
Du schätzt
Nun von Neuem
Die Liebe zu dir.
Endlich: gefunden 
der lang verschwundene Schatz.
Heb ihn
Aus lehmigem Grund.

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[Gedicht] #2

Als endlich
Die Rose
Erblühte,
Ihren Duft zu
Verstrahlen

Erhob sich der 
Storch aus Ostwest
In die Lüfte, die
Rochen nach
Einstmals und ewigen Zeiten.

Er flog durch die Weiten,
In Himmelblau eingetaucht.
So weißrosarotschwarz die Anmut.

Lasst es uns ebenso wagen.

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[Gedicht] #1

Du bist mein Spiegel,
Meine Zeit im Meer.
Du bist mein Fernweh,
Mein Raum im All. 
Du bist mein Licht,
Meine Reise, mein Weg. 
So.