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Gewinnspiel

Gewinnspiel: 6 Bücher zu verlosen

Heute wende ich mich an Euch, weil es etwas zu gewinnen gibt. Genau, richtig gehört. Es findet ein Gewinnspiel statt. Ich verlose sechs Bücher, vier Hardcover und zwei Taschenbücher. Und um teilzunehmen, müsst ihr auch gar nicht viel tun. Die Teilnahmebedingungen folgen weiter unten.

Die Preise

Hier zunächst die sechs Preise im Einzelnen, die unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Losverfahren verlost werden.

David Grossmann: Was Nina wusste.

Es gibt Entscheidungen, die ein Leben zerreißen – Wer könnte eindringlicher und zarter davon erzählen als David Grossman

Drei Frauen – Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili – kämpfen mit einem alten Familiengeheimnis: An Veras 90. Geburtstag beschließt Gili, einen Film über ihre Großmutter zu drehen und mit ihr und Nina nach Kroatien, auf die frühere Gefängnisinsel Goli Otok zu reisen. Dort soll Vera ihre Lebensgeschichte endlich einmal vollständig erzählen. Was genau geschah damals, als sie von der jugoslawischen Geheimpolizei unter Tito verhaftet wurde? Warum war sie bereit, ihre sechseinhalbjährige Tochter wegzugeben und ins Lager zu gehen, anstatt sich durch ein Geständnis freizukaufen? „Was Nina wusste“ beruht auf einer realen Geschichte. David Grossmans Meisterschaft macht daraus einen fesselnden Roman.

Hanser Verlag. 353 Seiten. 25 €

Jérôme Ferrari: Nach seinem Bilde.

Antonia, eine junge Fotografin, trifft auf Korsika eines Abends unerwartet auf den Söldner Dragan, den sie Jahre zuvor im Jugoslawienkrieg kennengelernt hat. Nach Stunden intensiver Unterhaltung entscheidet sich die junge Frau heim in die Berge zu fahren und verunglückt tödlich.
Die Totenmesse wird von ihrem Onkel, einem Priester abgehalten. Um seine unendliche Trauer über den Tod der innig geliebten Nichte im Zaum zu halten, entscheidet er sich für die strikte Einhaltung der Regeln der Liturgie. Im Glutofen der kleinen Kirche aber steigen Bilder der Erinnerung aus dem Leben der Verstorbenen auf …
Sie führen vom militanten Nationalismus auf Korsika über die verheerenden Kriege des 20. Jahrhunderts ins Herz der Frage nach der menschlichen Existenz, dem Glauben, der Macht von Politik und bringen unsere Vorstellung von Zeit, Wirklichkeit und Tod ins Wanken.

Secession Verlag für Literatur. 208 Seiten. 20 €

Colum MacCann: Apeirogon.

Rami Elhanan und Bassam Aramin sind zwei Männer. Rami braucht fünfzehn Minuten für die Fahrt auf die West Bank. Bassam braucht für dieselbe Strecke anderthalb Stunden. Ramis Nummernschild ist gelb, Bassams grün.
Beide Männer sind Väter von Töchtern. Beide Töchter waren Zeichen erfüllter Liebe, bevor sie starben. Ramis Tochter wurde 1997 im Alter von dreizehn Jahren von einem palästinensischen Selbstmordbomber vor einem Jerusalemer Buchladen getötet. Bassams Tochter starb 2007 zehnjährig mit einer Zuckerkette in der Tasche vor ihrer Schule durch die Kugel eines israelischen Grenzpolizisten.
Ramis und Bassams Leben ist vollkommen symmetrisch. Ramis und Bassams Leben ist vollkommen asymmetrisch. Rami und Bassam sind Freunde.
Apeirogon: eine zweidimensionale geometrische Form mit einer gegen unendlich gehenden Zahl von Seiten.
Während „Apeirogon“ nach und nach seine nahezu unendlichen Seiten auffächert und die beiden Männer in seiner Mitte rahmt, entfaltet sich der Palästinakonflikt in seiner ganzen Historie und Komplexität. Dies ist Colum McCanns überwältigendes Meisterwerk – ein Roman, der das Unbeschreibliche sinnlich und sinnhaft erfahrbar, greifbar macht. Ein kaleidoskopischer Text stellt die zeitlose Frage: Wie leben wir weiter, wenn das Liebste verloren ist? Und: Wie kann der Mensch Frieden finden? Mit sich selbst, mit anderen.

Rowohlt Verlag. 608 Seiten. 25 €

Raymond Queneau: Zazie in der Metro.

Madame Grossestittes will ungestörte Stunden mit ihrem Liebhaber verbringen. Deshalb übergibt sie ihre Tochter Zazie gleich bei der Ankunft an der Gare d´Austerlitz ihrem Bruder Gabriel, der in einem Cabaret arbeitet. Bei ihrem Onkel lernt die freche Zazie Gabriels Frau Marceline kennen, den Taxifahrer Charles, Turandot, dem die Kneipe unten im Haus gehört, die Kellnerin Mado, den Papagei Laverdure und vor allem das überbordende Paris selbst. Zazie hat einen einzigen Herzenswunsch – sie will einmal im Leben mit der Metro fahren. Doch die wird ausgerechnet an diesem Wochenende bestreikt.
Dachten wir bisher! Aber nach sechzig Jahren kommt Zazie in dieser erweiterten Ausgabe des Romans erstmals wirklich in die Metro…

Zazie in der Metro ist einer der beliebtesten französischen Romane des 20. Jahrhunderts – eine wilde, verspielt und deftig erzählte Geschichte über Paris, über die Sprachen des Alltags und über die abenteuerlustige, neunmalkluge Zazie, die so ziemlich ALLES auf den Kopf stellt.

Suhrkamp Verlag. 240 Seiten. 22 €

David Szalay: Was ein Mann ist.

Neun Männer im Alter von 17 bis 73, jeder von ihnen in einem kritischen Moment seines Lebens, jeder auf seiner Reise durch ein Europa ohne Grenzen – von London bis Prag, von Belgien bis Zypern. Sie alle müssen sich beweisen, mit Frauen oder woran sie sich sonst klammern. Raffiniert dringt Szalay in die Psyche des modernen Mannes ein.

dtv Verlag. 512 Seiten. 12,90 €

Franzobel: Das Floß der Medusa.

Juli 1816: Vor der Westküste von Afrika entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: hohle Augen, ausgedörrte Lippen, Haare, starr vor Salz, verbrannte Haut voller Wunden und Blasen … Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens?

btb Verlag. 592 Seiten. 12 €

Wie man mitmachen kann

Du möchtest dein Glück versuchen? Mitmachen ist ganz einfach: Du hinterlasst unter diesem Beitrag einen Kommentar, in welchem du folgende zwei Fragen beantwortest:

  • Welche Art von Büchern liest du besonders gern?
  • Welches von dir gelesene Buch hat dir 2020 bisher am besten gefallen?

Du musst beim Kommentieren eine gültige E-Mailadresse angeben, damit anschließend ein Kontakt möglich ist, um Weiteres zu klären. Das Gewinnspiel läuft bis zum 24. Oktober um 23:59 Uhr.

Ich drücke jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer die Daumen!

Teilnahmebedingungen

  • Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein oder haben das Einverständnis der Eltern.
  • Falls du gewinnst und unter 18 Jahre bist, musst du eine Einverständniserklärung deiner Eltern vorweisen können, damit die Adresse an mich herausgeben darfst.
  • Es besteht keine Haftung, sofern ein Gewinn auf dem Postweg verloren geht.
  • Die Adressen und Daten der Gewinner werden nach dem Versand der Gewinne gelöscht und nicht weiter gegeben.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Die Teilnahme ist auf Deutschland und Österreich beschränkt.
  • Die Ziehung erfolgt nach dem Zufallsprinzip.
  • Das Gewinnspiel endet am 24. Oktober um 23:59 Uhr.
  • Die Gewinner werden zwischen dem 25. und dem 26. Oktober ausgelost.

38 Antworten auf „Gewinnspiel: 6 Bücher zu verlosen“

Ein Lieblingsgenre habe ich eigentlich nicht, gute Bücher können ja von allem möglichen erzählen. Besonders freue ich mich aber immer über Bücher, die blinde Flecke bei mir ausfüllen, von denen ich zuvor nicht mal wusste, dass ich sie habe.

Dieses Jahr habe ich mich besonders über „In altre parole“ von Jhumpa Lahiri gefreut (dt. von Margit Knapp: „Mit anderen Worten“), das ich allen empfehle, die schon mal das Hin und Her aus Frust und Rausch erlebt haben, in das man schnell gerät, wenn man versucht, eine neue Sprache zu lernen.

Thriller lese ich am liebsten, aber ich bin auch für andere Genres offen.

Bisheriges Highlight 2020: Blutige Nachrichten von Stephen King

Am liebsten lese ich die klassischen realistischen Romane, aber auch moderne Romane mit glaubwürdiger Figurenzeichnung. Wenn sie auch noch eine gute Mischung von Komik und Tragik enthalten – umso besser!

2020 hat mir am besten gefallen: Jane Gardam: Robinsons Tochter

Ich lese fast alle Genres gerne. Besonders jedoch Biographie. In diesem Jahr haben mich die Memoiren von Phil Collins und seinem Genesis Bandkollegen Mike Rutherford sehr bewegt.
Als nächstes werde ich mir wohl die Biographie von Freddie Mercury zulegen. Ich bin 1982 geboren und kann so ein wenig die vergangenen Jahre etwas nacherleben.

Ich lese gerne zeitgenössische Belletristik, am liebsten aus Deutschland, also gerne nah an meiner eigenen Welt. Da es davon nie genug gibt 😉 greife ich auch zu thematisch ähnlicher Literatur in Übersetzungen. Fehlt noch die Abrundung: Passende Sachbücher wie zum Beispiel „Die unbewohnbare Erde“von David Wallace-Wells oder Biografien.

Mein persönlicher Favorit 2020 ist ganz klar Lutz Seilers Roman „Stern 111“.

Ich lese im Prinzip alles, wenn mich der Inhalt interessiert, am liebsten aber Krimis. Zur Zeit bin ich bei „Die Betroffene“ von Charlotte Link.
Besonders beeindruckt hat mich dieses Jahr „Blackout“von Marc Elsberg, in dem es darum geht, dass plötzlich der Strom überall ausfällt und was dann passiert.

Thriller und Krimis lese ich am liebsten, aber auch Literatur querbeet. In diesen Jahr fand ich Sasa Stanisic „Herkunft“ hervorragend.

Ich bevorzuge kein spezielles Genre, sondern richte mich da ganz nach meiner jeweiligen Stimmung aus. Das kann man bedeuten, dass ich mich unterhaltsamer Fantasy oder spannenden Kriminalromanen widme, gerne aber auch viel zeitgenössische Belletristik! Diese darf gerne auch einmal etwas nachdenklicher oder trister daherkommen.

Mich hat in diesem Jahr die Lektüre von Hanya Yanagiharas “Ein wenig Leben” am nachhaltigsten beeindruckt.

Ich liebe alle Bücher von David Grossmann und habe ihm schon auf mehreren Lesungen zuhören dürfen. Sein neuestes Buch habe ich bisher noch nicht gelesen. Besonders gut fand ich dieses Jahr Die Optimisten von Rebecca Makkai , das hat mich total gefesselt.

Mein Interesse ist breit gefächert. Zum Abschalten Thriller, fürs Köpfchen gern ein Sachbuch… Dieses Jahr in Erinnerung geblieben sind mir Sprache und Sein von Kübra Gümüsay, Marianengraben von Jasmin Schreiber und Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber. Als nächstes freue ich mich auf den neuen Fitzek und Helden von Stephen Fry.

Bücher, die mich etwas sehen und spüren lassen, lese ich besonders gern. Zum Beispiel „Auwald“ von Jana Volkmann, das mit nicht aus dem Kopf gehen will.

Am liebsten lese ich Romane, aber es darf auch mal ein Krimi sein oder seltener auch ein Sachbuch.
Mein Favorit 2020 ist bisher der Roman „Offene See“ von Ben Myers. In Zeiten von Corona ein wahres Lebenselixier, finde ich.

Meine Rezensionen auf Mojoreads vermitteln wohl am besten, welche Bücher ich lese (https://mojoreads.de/u/mrstrikehardt/reviews). Es sind definitiv nie genug – und angesichts der Fülle an Büchern kann ich mich oft nicht auf ein Genre festlegen. Zumal sich oft spannende Lektüreerlebnisse ergeben aufgrund von Empfehlungen, die gerade dem eigenen Geschmack zunächst entgegenstehen. So kommt es bei mir immer wieder zu Ausflügen in weniger bekannte Genres (sei es Si-Fi oder Krimi).

Unabhängig davon waren meine Highlights dieses Jahr:
– Herzklappen von Johnson & Johnson (Valerie Fritsch)
– Annette, ein Heldinnenepos (Anne Weber)
– Ferngespräche (Alejandro Zambra)

Mein Lieblingsgenre sind historische Romane und Literatur zur Zeitgeschichte, in diesem Jahr fand ich „Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens: Ein Essay“ von Richard David Precht sehr interessant.

Ich lese sehr gerne sehr unterschiedliche Genre – Krimis, Thriller, Romanzen, historische Bücher, Sachbücher.
In diem Jahr hat mir „Das Gewicht der Worte“ von Mercier sehr gut gefallen.

Ich lese gern Biografien, Historische Romane, Krimis und Tatsachenberichte. Die oben vorgestellten Bücher sind für mich interessant. In diesem Jahr ist für mich „Das Juliusspital“ von den Beinertschwestern lesenswert. Es gibt aber viele gute Geschichten!

Am meisten lese ich historische Bücher, besonders über die Englische Geschichte.
Mein Lieblingsbuch in 2020 ist „Hamnet“, by Maggie O’Farrell.

Ich lese am liebsten literarische Belletristik, meist aktuelle deutsche Bücher. Am besten hat mir dieses Jahr Der Halbbart von Charles Lewinsky gefallen, ein Überraschungsfund für mich.

Ich lese eigentlich alles, was mich interessiert, aber hauptsächlich Thriller. Besonders gut gefallen hat mir 2020 „Geburtstagskind“ von Anders Roslund. Alles Liebe und Gute und viele Grüße!!!

Hallo! Danke für das tolle Gewinnspiel ☺️ Ich versuche gerne mein Glück!
Ich lese besonders gerne (anspruchsvolle) Romane oder Biographien. Hin und wieder auch ein Sachbuch aus dem Bereich Ernährung, Umwelt oder Psychologie.
Mein Highlight 2020 ist „Der Gesang der Flusskrebse“. 🙂

Liebe Grüße
Jasmin

Ich lese gern Romane wie die von Calum McCann oder auch Margaret Atwood, aber ab und zu auch mal einen guten Krimi zur Entspannung. Besonders gut hat mit „Kalmann“ von Joachim B. Schmidt gefallen, aber auch „Ich bleibe hier“ von Marco Bolzano.

Sehr gerne lese ich Bücher, die unterbelichtete Themen in Geschichten behandeln. Passend dazu ist „Biskaya“ von schwarzrund mein bisher liebstes Buch von 2020, es geht um Rassismus, Queer und psychische Gesundheit.

Ich bin auf kein bestimmtes Genre festgelegt sondern lese querbeet. Und ganz besonders gern mag ich Romane oder Thriller, die die gesellschaftspolitische Realität abbilden bzw. einbeziehen.
Mein diesjähriges Highlight ist bisher „Visitation Street“ von Ivy Pochoda, ein New York-Roman, bei dem das Thema Gentrifizierung und dessen Auswirkungen auf die Bewohner des alte Arbeiterviertels eine entscheidende Rolle spielt.

Ich lese von allen Genre gerne etwas bevorzugt Krimis, ein Buch muss mich fesseln und dann bin ich glücklich, mein Favorit ist Achtsam morden das fand ich mega !!!

Ich lese am Liebsten:Thriller, Biografien, Fantasyromane.
Mein bisher liebstes Buch von 2020 ist momentan:Annette, ein Heldinnenepos von Anne Weber. Ich kann es nur empfehlen 🙂

Aktuell lese am liebsten US-amerikanische Literatur.
Das Jahreshighlight war bisher Giovannis Zimmer von James Baldwin.
Grandioses Werk und sehr gut übersetzt.

Am liebsten lese ich Bücher, in denen ich mich gut aufgehoben und manchmal auch getröstet fühle, Wissen und Erfahrungen erweitern kann, Bücher, die mich zum Träumen anregen, in eine fremde Welt führen. Den größten Leseeindruck in 2020 hat auf mich Nino Haratschiwilli gemacht mit „Brilka“, es geht um Georgien und viele Generationen in der Geschichte dieser Region in den letzten hundert Jahren, schon oft weiterempfohlen und erfolgreich verschenkt.

Am liebsten lese ich Gegenwartsliteratur, sehr gerne Erzählungen und Kurzgeschichten, manchmal auch Thriller.
Mein Lesehighlight 2020 war „Das Licht ist hier viel heller“ von Mareike Fallwickl.

Ich lese vor allem sehr gerne Romane. Dieses Jahr haben mir mehrere Bücher sehr gut gefallen, aber vor allem die Insel der verlorenen Erinnerung von Yoko Ogawa hat mich sehr fasziniert und berührt.

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